Aufgrund der verspäteten Abreise haben wir kurzentschlossen unterwegs entschieden, die Anreise zu unterbrechen, die Schwiegereltern unseres Sohnes in Braunschweig besucht und dort einen netten Abend und ein ausgiebiges Frühstück genossen.

Am nächsten Tag erreichten wir dann unseren sehr ursprünglichen Campingplatz (etwas in die Jahre gekommen, aber sauber und sehr freundliche Betreiber) in Löcknitz, mit Blick auf den Schwielosee. Am späten Nachmittag haben wir dann unsere erste Fahrradtour nach Werder unternommen, eine kleine Stadt an der Havel mit interessanter Historie.

Werder (Havel) ist eine Stadt im Havelland westlich von Berlin. Der Name „Werder“ stammt aus dem Altslawischen und bedeutet „Insel“ oder „Land im Wasser“.
Im Jahr 1317 wurde Werder erstmals urkundlich erwähnt und entwickelte sich zunächst als Fischerdorf.
Durch seine Lage an der Havel gewann der Ort früh an Bedeutung für Handel und Transport.
Im Laufe der Jahrhunderte prägten Obstbau und Landwirtschaft das wirtschaftliche Leben der Region.
Besonders bekannt wurde Werder durch den intensiven Anbau von Kirschen, Äpfeln und anderen Früchten.
Ein wichtiger kultureller Höhepunkt ist das Baumblütenfest, eines der größten Volksfeste in Brandenburg.
Die historische Altstadt liegt malerisch auf einer Insel und ist durch Brücken mit dem Festland verbunden. Heute verbindet die Stadt ihre lange Tradition im Obstbau mit Tourismus, Kultur und moderner Lebensqualität.

… der „moderne“ Poet

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